2. Platz für Tosca in CAEN

Erster Ansatz von Tosca Victory

Nach drei vergeblichen Anläufen auf dem Plateau de Gravelle lieferte Tosca Victory, Österreichs Nummer eins der Generation 2010, am Freitagnachmittag in Caen endlich den ersten Ansatz in seiner Wahlheimat Frankreich.

Mit seiner Gewinnsumme von 121.160 Euro passte er exakt ins erste Band des Prix de Canapville (50.000 Euro / 2450 Meter) für europäische Fünfjährige. Mit Dominik Locqueneux war nach Bernard Piton, Jos Verbeeck und Pierre Vercruysse bereits der vierte Fahrer in seinem Wagen tätig. Der Belgier brachte den von Ronnie Kuiper trainierten Hengst des Stalles Oliver bestens auf den Weg, setzte sich nach einer Attacke in der Gegenseite noch vor Erreichen des Schlussbogens an die Spitze des 17-köpfigen Feldes und konnte sich – als Mitfavorit Arlington Dream beim Aufrücken im Scheitel des Schlussbogens ansprang – sogar ein wenig von den Verfolgern frei machen.

In der endlos langen Geraden wirkte der »Ösi« lange Zeit wie der Sieger, doch die vor einiger Zeit aus Schweden nach Frankreich überstellte The Divine Miss F. (Pierre Vercruysse) »saugte« sich wieder an ihn heran, und als der frisch entthronte Ex-Weltmeister sich 150 Meter vor dem Ziel energisch zu rühren begann, machte die von Helena Burman trainierte 34:10-Favoritin noch einmal neue Reserven frei, während Tosca Victory zwar nicht nachließ, die Attacke der Kiss Francais-Tochter aus dem Stall von Göran Falk aber letztlich nicht mehr kontern konnte.

Für beide Pferde wurden 1:14,0 / 2450 Meter gestoppt. Zwei Längen zurück vervollständigte die Italienerin Rosemary Gar (14,2 / Vincenzo Minopoli) den Triumph der Ausländer, erst dahinter kamen mit Ariane Gyr (14,3 / Bernard Piton) und Ah Quel Micha (14,3 / Jean-Philippe Dubois) die besten Franzosen auf die Plätze vier und fünf. Der Ehrenplatz wurde Tosca Victory mit 12.500 Euro vergolten.

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